Ein paar weitere Infos zu NGI/EOLO

Ich wurde in den letzten Tagen mehrfach zum Thema EOLO in Kurtatsch befragt. Deshalb habe ich hier nochmal alle wichtigen Punkte zusammengestellt.

Bandbreite

Die Geschwindigkeit ist sehr stabil, soweit man das nach 48 Stunden beurteilen kann. Ich habe immer 5 Mbit down und 1 Mbit upstream, genauso wie im Vertrag festgelegt. Es macht meines Erachtens zur Zeit wenig Sinn, eine teurere Variante als die Mini zu bestellen. Sollte die Geschwindigkeit später zurückgehen, kann man immer noch zu einer höheren Variante upgraden.
Mit FTP habe ich 573 KByte/sec (33 MByte/Minute) download
und 115 KByte/sec (7 MByte/Minute) upload gemessen.

Die Installation

..wurde in meinem Fall von der Firma RemAE aus Pfatten sehr professionell erledigt, kann ich nur empfehlen.
http://www.com-art-tur.com/RemAE/RemAE_E_4.htm

Die Antenne muss freie Sicht zum Umsetzer haben, das heisst kein Baum, Strauch oder Laub darf die Sicht stören. Das Ausrichten der Antenne wird zu 90% “a occhio” gemacht und dann eventuell nachgemessen, ist also nicht soo schwierig.

Die Antenne wird mit einem robusten Netzwerkkabel mit dem Netzgerät (ILU), welches im Haus montiert wird, verbunden. Dieses Netzgerät hat eine zweite RJ45 Buchse, welche am PC bzw Router angeschlossen wird.

Anschluss

Beim Aktivieren erhält man per SMS und Email die Logindaten (Benutzer und Passwort).
Soll nur ein PC angeschlossen werden, so kann dieser direkt mit der ILU verbunden werden. Unter Windows muss dann eine neue Verbindung vom Typ “Breitband” angelegt werden, Als Login-Art wird PPPoE gewählt und die Logindaten eingegeben.

Sollen mehrere Geräte ins Netz, dann braucht es einen Router welcher mit der ILU verbunden wird. Im Router müssen dann die Logindaten eingegeben werden und das ist sehr abhängig vom eingesetzten Router. Als Beispiel hier ein Screenshot von der Einrichtung an der Fritz!Box, die wichtigen Punkte sind rot markiert.
fritzsetup

Fraktionen

Die Ortschaften Penon und Graun sind laut EOLO Karte nicht abgedeckt, das hat aber keinen technischen Grund, sonder ist wohl ein Fehler in der Kartographie. Falls dadurch eine Bestellung nicht möglich ist, dann am besten direkt die Firma RemAE kontaktieren.

Es gibt auch in Fennberg bereits EOLO Installationen, diese sind aber zur Antenne Paganella ausgerichtet.

Anbindung von EOLO

Die Antenne von Laag wird per Richtfunk über die Paganella aus Trient versorgt. In Trient wird das Signal in ein Glasfasernetz eingespeisst und gelangt so zum Hauptknonten von NGI in Mailand.

Das wars erst mal,
…bei Fragen einfach fragen.

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~ von Georg - 24. März 2011.

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